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FAQ

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Die Trinkwasserversorgung in der Region des Wasser- und Abwasserverbandes „Panke/Finow“

Antworten auf häufige Fragen

Stand: 27. Juli 2017

Rund um das Abkochgebot im Zeitraum vom 3. bis 19. Juli 2017 erreichten den WAV „Panke/Finow“ viele Fragen rund um die Trinkwasserversorgung in der Region. Die Antworten darauf sind vielleicht auch für andere Bürgerinnen und Bürger interessant. Diese hat der WAV nun für Sie zusammengestellt.

  • 1. Frage:
    Was ist die Aufgabe des WAV?

    Antwort:

    Der Wasser- und Abwasserverband „Panke/Finow“ ist ein Zusammenschluss zur gemeinsamen Aufgabenwahrnehmung der Städte Bernau bei Berlin, Biesenthal sowie den Gemeinden Melchow und Rüdnitz.

    Zweck des Verbandes ist die Versorgung von rund 45.000 Bürgern in der Region mit einwandfreiem Trinkwasser. Zudem trägt der WAV Sorge für die umweltgerechte Abführung und Reinigung von Abwasser.

  • 2. Frage:
    Wer kümmert sich um die Anlagen des WAV?

    Antwort:

    Der WAV pflegt seit 1994 eine enge Partnerschaft mit den Stadtwerken Bernau. Diese haben die technische und kaufmännische Betriebsführung der Trinkwasserversorgung übertragen bekommen. Das nennt man „Geschäftsbesorgung“.

  • 3. Frage:
    Wer steht in einer Rechtsbeziehung zum WAV?

    Antwort:

    Hier ist das Kommunalabgabengesetz maßgeblich. Für den Anschluss an die Trinkwasserversorgung und an das Abwassernetz ist der Grundstückseigentümer verantwortlich. Er ist Vertragspartner des WAV. Deshalb gehen die Gebührenbescheide immer an dessen Adresse. Die Vermieter sind aus diesem Grund auch immer Ansprechpartner für ihre Mieter in der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung.

  • 4. Frage:
    Trinkwasser ist ein hohes Gut. Was ist, wenn die Leitung zur Wartung, Reparatur oder Erweiterung geöffnet werden muss?

    Antwort:

    Für Arbeiten an der Trinkwasserleitung gelten hohe Sicherheitsbedingungen. Diese erfüllt der Geschäftsbesorger, die Stadtwerke Bernau, gewissenhaft. Zudem werden alle Tätigkeiten stets dokumentiert. Nach Arbeiten im Leitungsnetz werden aus dem betroffenen Leitungsabschnitt Wasserproben entnommen und analysiert. Erst wenn diese in Ordnung sind, geht der entsprechende Leitungsabschnitt wieder ans Netz.

  • 5. Frage:
    Wie konnten im Juli 2017 coliforme Keime in Bernaus Trinkwassernetz gelangen?

    Antwort:

    Das Trinkwassernetz des WAV ist über 370 Kilometer lang. Deshalb ist die Suche nach Ursachen einer Verunreinigung aufwendig. In solchen Fällen wird dann abschnittsweise vorgegangen. In dem genannten Fall, war offensichtlich ein Bauteil die Ursache. Es wurde ausgetauscht, die Leitung danach mehrfach gespült. Weitere Analysen des Trinkwassers wurden durchgeführt. Nun ist alles wieder in Ordnung.

  • 6. Frage:
    Warum mussten die Bürger Bernaus das Trinkwasser abkochen?

    Antwort:

    Das war eine Vorsichtsmaßnahme. Der WAV steht im engen Kontakt zu dem Gesundheitsamt des Landkreises Barnim. Hier macht die Deutsche Trinkwasserverordnung strenge Vorgaben, die ebenso streng durch den WAV beachtet werden. Bei coliformen Keimen gibt es keinen Grenzwert, es gilt: null Toleranz. Deshalb hat der WAV in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und den Stadtwerken Bernau als Geschäftsbesorger umgehend gehandelt. Die Bevölkerung wurde am 3. Juli über das Abkochgebot informiert. Mit Hochdruck wurde nach der Ursache für die Verunreinigung gesucht. Inzwischen wurde diese behoben und die Leitungen wurden gespült. Das Wasser ist wieder einwandfrei. Das Abkochgebot wurde am 19. Juli aufgehoben.

  • 7. Frage:
    Gibt es die Möglichkeit, eine Entschädigung für entstandene Kosten zu erhalten?

    Antwort:

    Entschädigungen werden in der Wasserversorgungssatzung geregelt. Danach wird bei einer Versorgungsstörung eine Entschädigung beziehungsweise Rückerstattung ausgeschlossen – es sei denn, der Schaden ist vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht worden.

    Die Trinkwasserverunreinigung im Juli 2017 ist bei Routinekontrollen festgestellt worden. Der Verband und die Stadtwerke Bernau, die als Geschäftsbesorger für den WAV tätig sind, arbeiten sehr verantwortungsbewusst. Beide haben auch in diesem Fall alle gesetzlichen Vorgaben und Untersuchungen exakt eingehalten. Deshalb gibt es keine Möglichkeit, für den durch das Abkochgebot entstandenen Mehraufwand eine Entschädigung zu bekommen. Aber bedenken Sie: Es ging bei dieser Vorsichtsmaßnahme um Ihre Gesundheit. Diese hat oberste Priorität.
  • 8. Frage:
    Wie und auf welche Parameter wird eine Trinkwasserprobe untersucht?

    Antwort:

    In der Trinkwasserverordnung sind nahezu 100 Parameter vorgeschrieben, die untersucht werden müssen. Bei den meisten Parametern gibt es Grenzwerte, bei einigen gilt die Nulltoleranz. Die Analyse wird zum Großteil mit Hilfe von physikalisch-chemischen Methoden durchgeführt. Dabei ist in den letzten Jahren die Analysequalität enorm gestiegen. Heute können Änderungen erfasst werden, die noch vor einigen Jahren nicht aufspürbar waren. Dies wirkt sich positiv auf die Sicherheit des Trinkwassers aus. Die Wasserproben werden von externen Fachlaboren ausgewertet.

  • 9. Frage:
    Wer zieht die Wasserproben zu Analysezwecken?

    Antwort:

    Die Analyse von Trinkwasserproben ist Routine, da es um die Qualität des Lebensmittels Nummer eins geht. In der Regel zieht ein fachlich befugter Mitarbeiter die Wasserproben. Diese werden dann in einem externen Fachlabor untersucht, das dafür autorisiert ist.
  • 10. Frage:
    Was unternimmt der WAV, wenn Trinkwasseranalysen auffällige Werte haben?

    Antwort:

    Der WAV steht in enger Verbindung mit dem Gesundheitsamt. Das ist im Trinkwasserbereich so üblich, weil es sich hierbei um das wichtigste Lebensmittel handelt. Gemeinsam mit den Fachleuten des Gesundheitsamtes wird bei Auffälligkeiten das Vorgehen bis ins Detail genau festgelegt. Reicht beispielsweise ein konventionelles Spülen der Leitung nicht aus, muss das Trinkwasser über einen bestimmten Zeitraum gechlort werden. Chlor bewirkt eine Desinfektion.
  • 11. Frage:
    Wie stellt der WAV sicher, dass alle Bürger wichtige Informationen erhalten?

    Antwort:

    Grundsätzlich wendet sich der WAV über die Medien an die Öffentlichkeit. Die örtliche Tageszeitung, Onlinemedien, Radio und Lokalfernsehen gehören zu den gängigen Medien, welche Informationen des WAV erhalten. Zusätzlich verteilt der WAV Flugblätter. Auch Briefe an die Grundstückseigentümer (Vertragspartner des WAV) kommen für die Kommunikation in Frage. Ist schnelle Informationsweitergabe notwendig, spielt der Postweg aber eine untergeordnete Rolle.

 

Fragen der Bürgerinnen und Bürger werden innerhalb der Sprechzeiten beantwortet. Gesprächs- und Besuchertermine sind nach vorheriger Vereinbarung wie bisher auch außerhalb der Sprechzeiten möglich.

 

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